Hard ist ein Ort für die Jugend

Michael Knauth, Spieler bei ALPLA HC Hard, schätzt den direkten Kontakt zwischen der Mannschaft, den Sponsoren und den Fans. Der 33jährige Harder erzählt davon, welche Vorteile die Gemeinde für junge Menschen und den unternehmerischen Nachwuchs bietet.

Michael, du arbeitest bei deinem Verein auch im Sponsoring. Wie funktioniert der Kontakt zwischen Spielern, Geldgebern und dem Publikum?
Sehr gut. Unser Verein ist wirklich sehr familiär. Nach dem Match gehen die Spieler nicht woanders hin, sie bleiben in der Halle, verbringen den Abend mit den Fans. Sponsoren schätzen natürlich diesen direkten Kontakt zur Mannschaft. Aber es ist auch ein großer Vorteil für sie, sich untereinander auszutauschen, abends, in ungezwungener Atmosphäre.

Was ist das Erfolgsgeheimnis von ALPLA HC Hard?
Ein Grund für den Erfolg liegt sicher in der Nachwuchsförderung. Das ist bei jedem anständigen Verein so. Aber unsere Sponsoren weisen uns immer wieder gezielt darauf hin, dass ihre Gelder speziell für die Jugend da sind. Diese Mentalität ist sicher mit ein Grund für den Erfolg.

Du bist 33 Jahre alt und hast berufsbegleitend ein Sportwirtschaftsstudium absolviert. Würdest du dich als Jungunternehmer in Hard ansiedeln?
Auf jeden Fall! Ich kann an dieser Stelle wiederum vom Verein sprechen: Bei uns finden jährlich mehrmals Sponsorenevents statt. Diese Treffen bieten dem unternehmerischen Nachwuchs eine gute Plattform, sich zu präsentieren und ins Gespräch zu kommen. Außerdem sind in Hard auch international tätige Firmen angesiedelt, was sicher kein Nachteil für Unternehmensgründungen ist.

Ist Hard generell ein sehr jugendfreundlicher Ort?
Also was den Sport betrifft: Absolut. Ich sehe eher ein wenig Nachholbedarf, wenn es um das Freizeitangebot für junge Menschen geht. Dass Hard das Konsumbedürfnis für die Jugend nie ganz abdecken wird, ist verständlich, denn dafür ist das Angebot in den großen Einkaufszentren einfach zu breit aufgestellt. Aber man kann Anreize schaffen. Man kann den See besser nützen, dort zum Beispiel ein gastronomisches Angebot schaffen, damit mehr Treffpunkte entstehen, für Jung wie für Alt.

Danke für das Gespräch!

Ein Grund für den Erfolg liegt sicher in der Nachwuchsförderung...